Das Verhör von Habana in der Alten Welt

Als Einstieg gab es einen Bericht der Frauendelegation aus Guantanamo über die Lage dort, mit der Bitte um Unterstützung ihres Kampfes zur Rückgabe des US Amerikanischen Militärstützpunktes. Dann gab es einen Bericht von Marietta von der Kubanischen Botschaft. Die Nächtigungszahlen aus dem Tourismus steigen ständig an, was wichtig für die wirtschaftliche Entwicklung des Landes ist. Am 19.April wird eine neue Regierung mit einem neuen Präsidenten gewählt.
Stefan Krenn gab eine kurze Einleitung zum historischen Umfeld des Versuchs einer US Amerikanischen Invasion an der Playa Giron(SchweineBucht).
Anschließend gab es die Lesung einiger Verhöre aus dem Buch von Hans Magnus Enzensberger „Das Verhör von Habana“ und das Gedicht vom „Mädchen mit den weißen Schuhen“ („Flor Carbonera“).
Der Abend klang dann mit Livemusik von „Me Gusta“ aus.

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Urbane Landwirtschaft in Kuba

Vielleicht passend zum Thema unseres letzten Stammtisches ein Link zu einem interessanten Artikel über Urbane Landwirtschaft auf Kuba erschienen auf amerika21.de: Urbane Landwirtschaft in Kuba nimmt zu

Erster Kuba Stammtisch im Antebia

Wir waren selber überrascht dass sich so viele für den Vortrag von Christian Neuwirth und Christoph Zipko für das Projekt „mobile Früchtetrocknungsanlage für Kuba“ interessieren, so wurde es ein bisschen eng, aber am Ende konnte dann doch ein jeder dem Vortrag folgen.
Mehr dazu

Letzter Stammtisch im Kasper Keller

Eine Ära geht zu Ende, nach 38 Jahren sperrt der Kasper Keller zu. Über viele Jahre war der Kasper Keller Veranstaltungsort für Kuba Stammtische.
Am 26.Jänner war der letzte Öffnungstag und gleichzeitig auch Kuba Stammtisch im Kasper Keller. Wir bedankten uns mit eine Flasche kubanischen Rum beim Team um Hans Peter und Eva für die vielen Jahre im Keller wo wir uns immer wie zu Hause gefühlt haben.

Fußball-Dressen für ein Dorf

Im April 2017 waren wir als Kuba Reisegruppe  in dem Dorf oberhalb des „El Salton“ einem Hotel dass mitten im Regenwald liegt und auf sanften Tourismus unter Einbeziehung der Bevölkerung des Dorfes setzt.
Stefan Krenn hat bei seiner letzten Reise Fußball-Dressen für die Schüler des Dorfes mitgebracht.  Dies ist Teil seines Programms auch in abgelegeneren Gebieten ein wenig zu helfen. Jetzt gibt es die ersten Bilder dazu.

 

Spendenaufruf

Kuba braucht unsere Hilfe – Wirbelsturm „Irma“ wütet auf Cuba, Spendenkampagne für Hurrikan-Hilfe.
Hurrikan „Irma“, der stärkste Wirbelsturm in der Karibik seit Beginn der Wetteraufzeichnungen, ist am Freitagabend (Ortszeit) den 8. September über nordöstliche Küstengebiete Kubas hinweggezogen.
Der Hurrikan der Kategorie 5 traf mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 260 Stundenkilometern, extremen Niederschlägen und mit bis zu 6 Meter hohen Wellen im Nordosten Kubas auf die Küste von Camagüey. Das Auge des Hurrikans befand sich zum Zeitpunkt des Landfalls 190 km südöstlich der kubanischen Stadt Caibarién.
In den Provinzen Holguín und Guantánamo kam es zu starken Überschwemmungen. Alle nördlichen Provinzen sind von starken Sturmschäden betroffen.
Nach dem Landfall bewegte sich Hurrikan „Irma“ mit einer Stärke der Kategorie 4 ungewöhnlich langsam, mit nur 20 Stundenkilometern an der Küste Richtung Westen und verursacht schwerste Sturmschäden und Überschwemmungen.
Die Reparaturen werden Wochen und Monate dauern und Millionen Dollar kosten.
Kuba braucht unsere Hilfe!

Spenden erbitten wir unter Angabe des Stichwortes „Hurrikanhilfe“
IBAN: AT77 4300 0042 3411 0000
BIC: VBOEATWW
SPARDABANK
Kontoinhaber: Buena Vista – Solidarität mit Cuba

Mehr Fotos unter:
http://www.periodicocubano.com/algunas-imagenes-del-desastre-causado-huracan-irma-cuba/

Der 1.Mai in Santiago de Cuba

Ein Höhepunkt der diesjährigen Kubareise der ÖKG Oberösterreich war sicher der Besuch der 1.Mai Feierlichkeiten in Santiago de Cuba.
Teilweise schon vor 5 Uhr morgens strömten die ersten zum Platz der Revolution. Wir schliefen etwas länger machten uns dann aber gegen 6 Uhr morgens auch auf. Wir waren von der CTC, dem Gewerkschaftsbund von Kuba eingeladen und durften auf der Ehrentribüne Platz nehmen. Gerne wären wir auch mitgegangen. Wie sich später herausstellte war das doch eine gute Entscheidung denn bis alle versammelt waren und es los gehen konnte war es 7 Uhr. Der Aufmarsch muss so bald beginnen weil es sonst zu heiss wird. Nach eine kurzen Begrüßung marschierten dann die Delegationen der verschiedenen Betriebe der gesamten Gegend vorbei und es sollte bis nach 9 Uhr dauern bis die letzten vorbeimarschiert waren. Wir waren begeistert von der Menschenmenge. Auf Nachfragen hiess es dann dass heuer „nur“ 300.000 Teilnehmer gegeben hat und es normalerweise 400 oder 500 Tausend seien. Ganz wichtig war es auch dass wir eine Österreichfahne mithatten. Die Kubaner freuen sich immer über internationale Gäste die heuer unter anderem von der Schweiz, Österreich, der Westsahara (Polisario) und natürlich den Südamerikanischen Staaten gekommen waren.
Damit bekunden wir die internationale Solidarität mit Kuba und bestärken die Kubaner in ihrem Kampf gegen die Blockade. Nach dem Maiaufmarsch ging es dann ans Feiern bis spät in die Nacht hinein.