Raul Castro in Santiago

In seiner Ansprache zum 50. jahrestag der kubanischen Revolution ging Raul Castro auch auf die Beziehungen USA – Cuba ein und forderte, dass man die Revolution in Ruhe arbeiten lassen möge, um für gleiche Lebensverhältnisse zu kämpfen. Die USA hätte einen krankhaften und rachsüchtigen Hass auf das revolutionäre Cuba. Wenn es so einfach wäre und man einen krankhaften Hass der USA gegenüber Cuba diagnistizieren könnte, würden vielleicht ein paar Ärzteteams helfen können – aber ist ist eben nicht ein Krankheit sondern purer Klassenkampf: die ehemalige Kapitalistenklasse will ihre Besitztümer wieder haben. Und wie heisst es schon im Kapital so treffend: 
„Das Kapital hat einen Horror vor Abwesenheit von Profit oder sehr kleinem Profit, wie die Natur vor der Leere. Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß; 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf Gefahr des Galgens.“
In diesem Sinne handelt das ehemalige kubanische Kapital in Miami gemäss der kapitalistischen Logik: Profit oder stirb. Nein, das Verhältnis US-Regierung zu Kuba ist keine Krankheit, es ist die Respektlosigkeit gegenüber nicht-kapitalistischen Alternativen. Selbst die Mehrheit der kapitalistischen Staaten, die sich fürwahr ein kapitalistisches Kuba wünschen, respektieren zumindest die entscheidung des kubanischen Volkes, einen eigenen Weg zu gehen. Auch das US Volk respektiert dies – nicht aber die US Regierungen. Ob sich daran bei der Obama Administration was ändern wird – möglich wärs, wir wünschen es unseren kubanischen FreundInnen vom Herzen.
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Autor: Gigs Buchinger

Liedermacher- und Sänger Kulturarbeiter Soli Arbeiter

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