Free the Cuban Five

cinco_heroes1Redglobe, 12.09.2009

Heute vor elf Jahren wurden in Miami die fünf kubanischen Aufklärer Gerardo Hernández, Antonio Guerrero, Ramón Labañino, Fernando González y René González verhaftet. Die als „Miami 5“ bekannt gewordenen Männer hatten antikubanische Terrororganisationen unterwandert, die von den USA aus Terroranschläge gegen die Insel vorbereitet und durchgeführt hatten. Aber statt gegen die Terroristen vorzugehen, inhaftierten die US-Behörden die fünf Kubaner, verurteilten sie in Schauprozessen zu irrwitzig hohen Gefängnisstrafen und halten sie bis heute in Isolationshaft gefangen. Ihre Familienangehörigen haben sie teilweise seit dem Tag ihrer Verhaftung nicht mehr gesehen.

Am „Berg der Fahnen“ gegenüber der US-Interessenvertretung in Havanna haben sich heute Tausende von Menschen versammelt, um erneut die Freilassung der auf der Insel längst als Helden verehrten Männer zu fordern. Weitere Kundgebungen und Aktionen für ihre Freiheit sind auch u.a. in Berlin und München sowie in Venezuela, Bolivien, Schweden, der Ukraine, Peru, Italien, Äquatorial-Guinea, Belgien, Libanon, Argentinien, Spanien sowie natürlich in den USA angekündigt.

Für den 13. Oktober wird ein neues Urteil für drei der fünf Kubaner erwartet, nachdem ein Gericht in Atlanta die Urteile gegen Antonio Guerrero, Fernando González und René González aufgehoben und die Verfahren nach Miami zurückverwiesen hatte. Nicht betroffen von diesen neuen Verhandlungen sind jedoch Gerardo Hernández und Ramón Labañino.

Advertisements

Autor: Gigs Buchinger

Liedermacher- und Sänger Kulturarbeiter Soli Arbeiter

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s