Comics in Kuba

Kinder auf der ganzen Welt lieben Comics – auch in Kuba. Die Geschichte der Historietas, wie die Comics in Kuba genannt werden, ist wechselvoll. Vor 1959 sind es vor allem nordamerikanische Comics, wie Superman, Batman, Donald Duck, die massenhaft verlegt und veröffentlicht werden. Die Strips erscheinen zumeist als Einseitenstorys in den Sonntagszeitungen. Sie sind spottbillig, leicht zu verstehen und werden gern gelesen.

Ein kubanischer Comiczeichner der ersten Stunde ist Virgilio Martínez, der während der Batista-Diktatur für das Untergrund-Magazin „Mella“ zeichnet. Gemeinsam mit dem Szenaristen Marcos Behemaras erfindet er die Figur des Hundes „Pucho“, der in „Pucho y sus Perrerias“ frech und komisch gegen das Regime Batistas rebelliert. Nicht ganz so erfolgreich wird Martínez’ spätere Karikatur des nordamerikanischen Comic-Helden Superman in dem Strip „“. Dennoch ist Martínez im Hinblick auf Ideenreichtum und künstlerische Umsetzung einer der Urväter der kubanischen Comic-Szene. Ebenso Santiago „Chago“ Armada Súarez, ein Mitglied der Bewegung M-26-7, der an der Seite von Fidel und Che in der Sierra Maestra kämpft. „Chago“ zeichnet zunächst für einige Magazine in Santiago de Cuba, später dann lange Jahre satirische Cartoons für die Granma. Sein Charakter „Julito 26“, den er 1958 erfindet, macht ihn in Kuba schnell

zum gesamten Artikel auf „Quetzal-Leipzig“

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Autor: Gigs Buchinger

Liedermacher- und Sänger Kulturarbeiter Soli Arbeiter

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