Keine Angst vor Austausch

Wissenschaftler aus den USA und Kuba diskutierten auf Buchmesse in Havanna kulturelle Kontakte zwischen den Ländern
Von Harald Neuber, Havanna in: amerika21.de vom 15.02.2010
Havanna. Die renommierte US-Universität Harvard verfügt über eine der größten Sammlungen von Tier- und Pflanzenexponaten aus Kuba im Ausland. Dennoch ist der wissenschaftliche Nutzen beschränkt: Die letzte Einlieferung stammt aus dem Jahr 1960. Dies, so sagte der Vizedirektor der Eliteuniversität bei Boston, Jorge Dominguez, sei nur ein Beispiel für das abrupte Ende der Beziehungen zwischen beiden Staaten nach der kubanischen Revolution 1959.

Unmittelbar nach Beginn der 19. Internationalen Buchmesse in Havanna debattierten Wissenschaftler aus Kuba und den USA zum ersten Mal über die kulturelle Kooperation im Zeichen des Konfliktes. Der gebürtige Kubaner Dominguez zeigte sich trotz des 50-jährigen Konfliktes zuversichtlich: „Auf beiden Seiten gibt es ein enormes Interesse an dem Gegenüber, es gibt ein enormes Potential.“ Auch deswegen fördere die Harvard-Universität seit rund 15 Jahren den wissenschaftlichen Austausch zwischen beiden Staaten. Derzeit sind in Kuba mehrere Dutzend Studenten aus den Vereinigten Staaten eingeschrieben.

zum Artikel auf amerika21.de

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Autor: Gigs Buchinger

Liedermacher- und Sänger Kulturarbeiter Soli Arbeiter

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