Wachsende Kritik an Kuba-Kritikern

Neues Deutschland vom 23.03.2010
Weiterer Regierungsgegner im Hungerstreik
Intellektuelle beklagen Kampagne
Kubanische Regierungsgegner lassen nichts unversucht, die Kritik an der Staatsführung in den internationalen Medien zu halten. Dem »Fall Zapata« folgt der »Fall Fariñas«.

Seit der Gefangene Orlando Zapata am 23. Februar an den Folgen eines Hungerstreiks starb, verweigert einer seiner Gesinnungsfreunde, Guillermo Fariñas, die Aufnahme von Nahrung. Fariñas, der die Freilassung von 26 weiteren Häftlingen verlangt, wurde vor über einer Woche in ein Krankenhaus der zentralkubanischen Stadt Santa Clara gebracht. In einem telefonisch geführten Interview mit dem Korrespondenten der Deutschen Presse-Agentur (dpa) in Havanna erklärte der Regierungsgegner am Wochenende, dass die Regierung Kontakt zu ihm aufgenommen habe, um ihn zur Beendigung der lebensgefährlichen Aktion zu überreden. Er habe mit dem Funktionär eine »recht professionelle Unterhaltung« gehabt, sagte der Oppositionsaktivist im Gespräch mit dem örtlichen dpa-Vertreter Vicente Poveda. Die sozialistische Staatsführung sei besorgt um seine Gesundheit, gestand Fariñas, der offenbar nichts an seiner ärztlichen Betreuung zu beanstanden hatte. Dennoch setzt er weiter auf Konfrontation. Kubas Regierung, so sagte er, zeichne sich durch »stete Irrationalität« aus.

zum gesamten Artikel im Neuen Deutschland

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Autor: Gigs Buchinger

Liedermacher- und Sänger Kulturarbeiter Soli Arbeiter

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