Kämpfen fürs Paradies

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Kubas Nachwuchs profitiert von Bildung und Gesundheitsversorgung
André Scheer in: Junge Welt vom 21.07.2010
Kubas Jugend hat viele Gründe, den Sozialismus zu verteidigen.
Wenn es um Kuba geht, ist den bürgerlichen Massenmedien hierzulande kein Klischee zu blöd, um es nicht als Nachricht in die Welt hinauszuposaunen. Wenn die kubanische Fußballnationalmannschaft kurzfristig eine Europatournee absagen muß, ist daran natürlich Fidel Castro schuld. Wenn Havanna Häftlinge auf freien Fuß setzt, spekulieren die Agenturen darüber, ob der oder der zu den Freigelassenen gehört – selbst wenn er gar nicht im Gefängnis sitzt. Für sie ist Kuba ein Land von prinzipiell leichtbekleideten jungen Frauen, das von alten Männern geführt wird. Zahlen und Fakten stören nur.

Die Bevölkerungsstruktur Kubas unterscheidet sich nur geringfügig von der in den wichtigsten Industriestaaten. Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt mit 77,45 Jahren nur knapp unter der in den Vereinigten Staaten und der Euro­päischen Union und zum Beispiel über der in der Tschechischen Republik. Kein Vergleich mit anderen Staaten, die wie Kuba Entwicklungsländer sind. Im benachbarten Haiti beträgt die durchschnittliche Lebenserwartung nicht einmal 61 Jahre. Auch in der Dominikanischen Republik mit 73,7 und in Jamaika mit 73,5 Jahren liegt sie unter den kubanischen Werten. Selbst Argentinien und Brasilien können in dieser Frage nicht mit Kuba konkurrieren.

zum Artikel in der Junge Welt

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Autor: Gigs Buchinger

Liedermacher- und Sänger Kulturarbeiter Soli Arbeiter

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