Attentat auf Castro in „Call of Duty“

Attentat auf Castro in „Call of Duty“ „Ein Vergnügen für Psychopathen“
Von Angelika Hild in: süddeutsche.de vom 11.11.2010

Im Computerspiel „Call of Duty: Black Ops“ sollen virtuelle Soldaten Fidel Castro ermorden. Die kubanischen Staatsmedien sind empört.

Der Soldat Alex Mason sitzt an einen Stuhl gefesselt in einem dunklen Raum, er wird mit Elektroschocks gefoltert und soll auspacken. Was er über eine bestimmte Biowaffe wisse, herrscht ihn eine Stimme an. Von russischen Agenten ist die Rede und von tausend anderen Dingen, an die sich Mason gefälligst erinnern soll. Gequält presst er schließlich heraus: „Alles begann in Kuba. Als wir Fidel Castro töten sollten.“

Fidel Castro zu ermorden ist die erste Aufgabe, die der Avatar Mason im Action-Computerspiel Call of Duty: Black Ops bekommt, das in der Zeit des Kalten Kriegs spielt. Die Fortsetzung von Modern Warfare 2 sorgt deshalb gerade in Kuba für viel Aufregung. Fidel Castro, der die Regierungsgeschäfte des kommunistischen Inselstaats 2008 an seinen Bruder Raúl abgegeben hat, hat sich zwar selbst nicht geäußert. Dafür schimpfen aber die Staatsmedien.

zum Artikel in der Süddeutschen.de

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Autor: Gigs Buchinger

Liedermacher- und Sänger Kulturarbeiter Soli Arbeiter

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