Kubas Ärzte sind das Rückgrat im Kampf gegen Cholera

Redglobe, Mittwoch, den 29. Dezember 2010
Gerade in der Weihnachtszeit wird gebetsmühlenartig an die Bevölkerung appelliert, man solle besonders dieser Tage an den Nachbarn in Not denken. Doch all die Spendenaufrufe täuschen nur über die Tatsache hinweg, dass gerade die reichen und mächtigsten Staaten am aller wenigsten gegen das Leid und Elend dieser Welt tun.
Vielen von uns wird die furchtbare Erdbebenkatastrophe in Haiti im Jänner dieses Jahres und den darauf folgenden Ausbruch der Cholera wahrscheinlich noch in Erinnerung geblieben sein. Die Politiker der westlichen Länder zeigten sich zwar betroffen und versprachen Hilfe, doch schnell wurde Kritik verschiedenster Seiten laut, dass bei vielen dieser Staaten gar nicht die Beseitigung des Elends im Vordergrund stand. So heißt es beispielsweise im Bericht „Profits Over People in Haiti“: Die USA, andere mächtige Staaten, die UNO sowie auch NGOs hätten sich zwar dazu verpflichtet, den Opfern des Bebens mit Geld und verschiedensten anderen Ressourcen beizustehen und die zerstörte Hauptstadt Port-au-Prince wieder aufzubauen, doch keiner hatte dieses Versprechen gehalten. Das Einzige was aufgebaut wurde, war der ökonomische wie auch militärische Einfluss auf die Region. Die USA – so die Kritiker weiter – würden dabei Gewehr bei Fuß an vorderster Front stehen.

zum Artikel auf Redglobe.de

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Autor: Gigs Buchinger

Liedermacher- und Sänger Kulturarbeiter Soli Arbeiter

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