Kuba vernetzt sich mit dem Rest der Welt

Neues Deutschland vom 23.02.2011
Kuba erhält Zugang zum schnellen Internet. Damit kommt das Land aus der bisherigen virtuellen Isolation – einem Relikt des US-Embargos.
Das Unterseekabel, das zwischen Venezuela und Kuba verlegt wird, hat vor wenigen Tagen die Karibikinsel erreicht. Das französische Spezialschiff »Ile de Batz« wurde mit einem Staatsakt in Santiago de Cuba empfangen. Mit der Installation des Kabels soll Kuba endlich Anschluss ans Breitbandnetz erhalten. Bisher ist das Land noch gezwungen, Internetsignale per Satellit zu empfangen. Die Verlegung war am 22. Januar in Camurí (Venezuela) gestartet worden.
Das von einem chinesisch-französischen Gemeinschaftsunternehmen gefertigte Glasfaserkabel kostet geschätzte 52 Millionen Euro und hat eine Länge von 1630 Kilometern. In einer ersten Etappe verbindet es Venezuela und Kuba; die Verlegung eines Ablegers nach Jamaika begann am 11. Februar. Die Inbetriebnahme ist für Juli geplant. Bis zu 3000 Mal schneller soll die Datenübertragung dann laufen (640 Gigabyte pro Sekunde). Um die neuen Möglichkeiten ausschöpfen zu können, sind weitere Investitionen in die veraltete Infrastruktur des kubanischen Kabel- und Telefonnetzes nötig.

zum Artikel in Neues Deutschland

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Autor: Gigs Buchinger

Liedermacher- und Sänger Kulturarbeiter Soli Arbeiter

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