Hardliner blockieren Annäherungen der EU an Kuba

Kuba-Gegner in Brüssel beharren auf „Gemeinsamen Standpunkt“. Naumann-Stiftung lädt nach Potsdam zu Netzwerktreffen mit Akteuren aus den USA
 Von Harald Neuber in: amerika21.de vom 24.06.2011
Berlin/Brüssel. Rechtsgerichtete Kräfte in Deutschland und der Europäischen Union versuchen ungeachtet der Reformpolitik in Kuba eine Annäherung zwischen Brüssel und Havanna zu verhindern. Nach Informationen aus diplomatischen Kreisen in Brüssel wenden sich vor allem osteuropäische Staaten und Deutschland gegen eine Normalisierung der Beziehungen, während Spanien und Frankreich einen solchen Schritt begrüßen.

„In den vergangenen Wochen und Monaten war viel Bewegung in die Beziehungen gekommen“, sagte gegenüber amerika21.de ein Mitarbeiter des unlängst geschaffenen Europäischen Auswärtigen Dienstes (EAD). So haben sich Vertreter des EAD mit den Kardinal von Havanna, Jaime Ortega, getroffen, der die Freilassung inhaftierter Gegner der kubanischen Regierung verhandelt hatte. Zudem habe Kubas Außenminister Bruno Rodríguez der EU-Außenbeauftragten Cathrine Ashton schriftlich bedingungslose Verhandlungen über ein Kooperationsabkommen angeboten, sagte der EU-Funktionär, der anonym bleiben wollte. Bislang hatte Havanna zunächst auf die Abschaffung des 1996 verabschiedeten „Gemeinsamen Standpunktes“ gedrängt, der einen Systemwechsel in Kuba anstrebt.

zum Artikel auf amerika21.de

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Autor: Gigs Buchinger

Liedermacher- und Sänger Kulturarbeiter Soli Arbeiter

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