Rechter Raser in Kuba verurteilt

Ángel Carromero Barrios Carromero, der stellvertretende Vorsitzende einer spanischen Jugendorganisation (von der konservativen Partido Popular/PP) wurde beim Prozess im kubanischen Bayamo am 5. Oktober wegen fahrlässiger Tötung zu vier Jahren Haft verurteilt. Carromero hat den Unfallhergang selbst bestätigt und sich für seine verantwortungslose Raserei entschuldigt. Unmittelbar nach dem Ereignis versuchten aber ultrarechte Gruppen in Miami und einige kubanische »DissidentInnen« politisches Kapital aus den beiden tragischen Todesfällen – die Kubaner Oswaldo Payá und Harold Cepero starben bei dem Unfall – zu schlagen. Gemeinsam mit Payás Tochter verbreiteten sie, dass Payá einem Anschlag der kubanischen Regierung zum Opfer gefallen sei. Die »Bloggerin« Yoani Sánchez stellte die faire Verfahrensführung in Frage. Doch zahlreiche in- und ausländische JournalistInnen, VertreterInnen von Carromeros Familie und spanische DiplomatInnen, die an der Verhandlung teilgenommen hatten, äußerten sich positiv über den Prozess. Der spanische Generalkonsul auf Kuba, Tomás Rodríguez Pantoja, bezeichnete das Verfahren als »korrekt, rechtlich sauber und prozessual einwandfrei«. Zum Artikel in der JW.

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