KUBA IM WANDEL

Anlässlich des Jahrestages zum Sturm auf die Moncada-Kaserne, veranstaltete die ÖKG-OÖ eine Buchpräsentation mit dem Titel KUBA IM WANDEL. Der Co-Autor des Buchs Michael Wögerer (*) las einzelne Auszüge und kommentierte diese vor einem interessierten Publikum.

Die Veranstaltung wurde nicht nur von Mitgliedern und Sympathisanten der ÖKG-OÖ besucht, sondern auch von Mitarbeitern der kubanischen Botschaft in Wien.
Eröffnet wurde die Veranstaltung durch Grußworte der 2. Botschaftssekretärin Sara Smith de Castro. In ihrer Rede bezog sie sich auf die aktuelle Situation in Kuba, die neue Führung und die wirtschaftlichen Herausforderungen ihres Landes in Folge der Blockade durch die USA.
Im Anschluss fand die Buchpräsentation „Kuba im Wandel“ statt. Das Buch besteht aus Erfahrungsberichten von Menschen aus dem deutschsprachigen Raum, welche über einen längeren Zeitraum in Kuba lebten. Im Konkreten beschreiben sie die Lebensumstände in Kuba und Entwicklungen an Beispielen wie Internet und öffentlicher Medien. Dabei räumen die Autoren mit vielen landläufigen Vorurteilen in Bezug auf Kuba auf, wie der vielfach kolportierten eingeschränkten freien Meinungsäußerung und Pressefreiheit. Zum Ende der Lesung wurde noch Bezug auf die aktuelle wirtschaftliche und politische Entwicklungen in Kuba genommen. Insbesondere die medial falsch zitierte Meldung „Kuba verabschiedet sich vom Sozialismus“.

(*)Michael Wögerer (Mitautor des Buches „Kuba im Wandel“) ist Mitarbeiter des gewerkschaftsnahen, entwicklungspolitischen Vereins „Weltumspannend Arbeiten“ und Herausgeber der Online-Zeitschrift Unsere Zeitung. Während seines Studiums hat er ein halbes Jahr in Kuba verbracht und dort die Menschen und deren Lebensweise kennen und lieben gelernt.

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Das Verhör von Habana in der Alten Welt

Als Einstieg gab es einen Bericht der Frauendelegation aus Guantanamo über die Lage dort, mit der Bitte um Unterstützung ihres Kampfes zur Rückgabe des US Amerikanischen Militärstützpunktes. Dann gab es einen Bericht von Marietta von der Kubanischen Botschaft. Die Nächtigungszahlen aus dem Tourismus steigen ständig an, was wichtig für die wirtschaftliche Entwicklung des Landes ist. Am 19.April wird eine neue Regierung mit einem neuen Präsidenten gewählt.
Stefan Krenn gab eine kurze Einleitung zum historischen Umfeld des Versuchs einer US Amerikanischen Invasion an der Playa Giron(SchweineBucht).
Anschließend gab es die Lesung einiger Verhöre aus dem Buch von Hans Magnus Enzensberger „Das Verhör von Habana“ und das Gedicht vom „Mädchen mit den weißen Schuhen“ („Flor Carbonera“).
Der Abend klang dann mit Livemusik von „Me Gusta“ aus.

Erster Kuba Stammtisch im Antebia

Wir waren selber überrascht dass sich so viele für den Vortrag von Christian Neuwirth und Christoph Zipko für das Projekt „mobile Früchtetrocknungsanlage für Kuba“ interessieren, so wurde es ein bisschen eng, aber am Ende konnte dann doch ein jeder dem Vortrag folgen.
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Letzter Stammtisch im Kasper Keller

Eine Ära geht zu Ende, nach 38 Jahren sperrt der Kasper Keller zu. Über viele Jahre war der Kasper Keller Veranstaltungsort für Kuba Stammtische.
Am 26.Jänner war der letzte Öffnungstag und gleichzeitig auch Kuba Stammtisch im Kasper Keller. Wir bedankten uns mit eine Flasche kubanischen Rum beim Team um Hans Peter und Eva für die vielen Jahre im Keller wo wir uns immer wie zu Hause gefühlt haben.

Fußball-Dressen für ein Dorf

Im April 2017 waren wir als Kuba Reisegruppe  in dem Dorf oberhalb des „El Salton“ einem Hotel dass mitten im Regenwald liegt und auf sanften Tourismus unter Einbeziehung der Bevölkerung des Dorfes setzt.
Stefan Krenn hat bei seiner letzten Reise Fußball-Dressen für die Schüler des Dorfes mitgebracht.  Dies ist Teil seines Programms auch in abgelegeneren Gebieten ein wenig zu helfen. Jetzt gibt es die ersten Bilder dazu.

 

Spendenaufruf

Kuba braucht unsere Hilfe – Wirbelsturm „Irma“ wütet auf Cuba, Spendenkampagne für Hurrikan-Hilfe.
Hurrikan „Irma“, der stärkste Wirbelsturm in der Karibik seit Beginn der Wetteraufzeichnungen, ist am Freitagabend (Ortszeit) den 8. September über nordöstliche Küstengebiete Kubas hinweggezogen.
Der Hurrikan der Kategorie 5 traf mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 260 Stundenkilometern, extremen Niederschlägen und mit bis zu 6 Meter hohen Wellen im Nordosten Kubas auf die Küste von Camagüey. Das Auge des Hurrikans befand sich zum Zeitpunkt des Landfalls 190 km südöstlich der kubanischen Stadt Caibarién.
In den Provinzen Holguín und Guantánamo kam es zu starken Überschwemmungen. Alle nördlichen Provinzen sind von starken Sturmschäden betroffen.
Nach dem Landfall bewegte sich Hurrikan „Irma“ mit einer Stärke der Kategorie 4 ungewöhnlich langsam, mit nur 20 Stundenkilometern an der Küste Richtung Westen und verursacht schwerste Sturmschäden und Überschwemmungen.
Die Reparaturen werden Wochen und Monate dauern und Millionen Dollar kosten.
Kuba braucht unsere Hilfe!

Spenden erbitten wir unter Angabe des Stichwortes „Hurrikanhilfe“
IBAN: AT77 4300 0042 3411 0000
BIC: VBOEATWW
SPARDABANK
Kontoinhaber: Buena Vista – Solidarität mit Cuba

Mehr Fotos unter:
http://www.periodicocubano.com/algunas-imagenes-del-desastre-causado-huracan-irma-cuba/