Kolloquium für die Cuban 5 koordiniert Aktionen

Granma vom 17.11.2011,  Germán Veloz Placencia
HOLGUÍN. — Die Teilnehmer am VII. Internationalen Kolloquium für die Befreiung der Fünf Helden und gegen den Terrorismus stimmten in der Notwendigkeit überein, Aktionen zu koordinieren, damit die Rechtsbehörden und die Regierung der Vereinigten Staaten die Rückkehr von René González in seine Heimat erlauben, denn sein Leben ist in Gefahr, wenn er in Florida bleibt.
Dies war das zentrale Thema der ersten Tagung des Events. Gleichzeitig wurde aufgerufen, Augenmerk auf den Fall von Gerardo Hernández zu legen, um zu erreichen, dass sein Habeas-corpus-Antrag bewilligt wird und die ihm in dem manipulierten Verfahren auferlegte Strafe von zwei Mal Lebenslänglich aufgehoben wird.
Vom Kolloquium aus wurde eine unterstützende Botschaft an die Occupy-Demonstranten auf den Straßen der Vereinigten Staaten gesandt, die die Beendigung der in jenem Land herrschenden Ungleichheit fordern, erklärte Kenia Serrano, Präsidentin des Kubanischen Instituts für Völkerfreundschaft, das diese Veranstaltung organisiert.
Sie betonte die Wichtigkeit, dieses Treffen zu nutzen, um weiter den geständigen Terroristen Luis Posada Carriles anzuklagen, der sich frei in Miami aufhält, ein Situation, die im Kontrast steht zu der Situation der fünf kubanischen Helden.
An dem Treffen nehmen Angehörige der Cuban 5 und von Opfern des Terrorismus teil, unter ihnen der Italiener Justino di Celmo.

Free the Cuban Five

Liebe Companer@s,
NICHT  VERGESSEN !!!  WEITERSAGEN !!!
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Ausgehend vom 3. österreichweiten Solidaritätstreffen für Kuba startete das Netzwerk Kuba Österreich eine neue Kampagne zur Befreiung der 5 Kubaner in US-Polithaft. Zahlreiche prominente ÖsterreicherInnen haben einen Appell an die österreichische Bundesregierung unterschrieben. Ab sofort können auch Sie online unterschreiben:

freiheit-fuer-die-cuban-five

„Die UnterzeichnerInnen fordern die österreichische Bundesregierung auf, Initiativen zu setzen mit dem Ziel, die Freilassung der zu Unrecht verurteilten „Cuban Five“ zu erreichen.“

Weitere Infos unter redcuba.wordpress.com

Es ist wieder soweit für die Aktion „am 5. für die 5“
MITMACHEN !! Schreibt Protestbriefe an Präsident Obama und an Justizminister Eric Holder!!

President Barack Hussein Obama
The White House
1600 Pennsylvania Avenue NW
Washington, DC 20500
Internet: http://www.whitehouse.gov/contact/
FAX: 202-456-2461

Eric Holder
Attorney General of the United States
US Department of Justice
950 Pennsylvania Avenue, NW
Washington, DC 20530-0001
USA
Fax: 202-307-6777
askdoj@usdoj.gov

Con saludos de Solidaridad
Komitee-Austria „FREE THE FIVE“
Koordinatorin Brigitte Oftner

Mahnmal gegen Terrorismus

Netzwerk Cuba. de vom 19.11.2011

Das 7te internationale Kolloquium zur Befreiung der seit 1998 in USA gefangen gehaltenen fünf Cubaner in Holguín wird mit der Enthüllung eines Mahnmals gegen den Terrorismus fortgesetzt.
Es wurde in Boca de Sama errichtet, wo 1971 die Attacke gegen das Fischerörtchen zwei Todesopfer und vier Verletzte forderte, unter ihnen zwei 13 und 15 jährige Schwestern. Zu dem Angriff mit Unterstützung der CIA und einigen Söldnern bekannte sich später die aus Miami operierende Terrorzelle Alpha66 .
Das Kolloquium, dass rund 300 Delegierte aus 50 Ländern zusammen führte, begann am Mittwoch und wird am heutigen Samstag beendet.
Der cubanische Parlamentspräsident Ricardo Alarcon verurteilte die intensiven Bemühungen der USA, den Fall der Cuban 5, wie sie international genannt werden, zu verschleiern und entlastende Dokumente unter Verschluss zu halten.
Teilergebnis des Treffens war die Erklärung: “die Völker der Welt verurteilen (Luis) Posada Carriles”, den Drahtzieher des Angriffs auf das cubanische Passagierflugzeugs 1976, bei dem alle 73 Personen an Bord getötet wurden.
Weiterhin kamen Zeitzeugen zu Wort, Verwandte der Opfer dieses Attentats sowie der Italiener Giustino di Celmo, Vater von Fabio, des Todesopfers der Bombenexplosion im Hotel Copacabana in Havanna 1997.

VII. Internationales Kolloquium

VII. Internationales Kolloquium für die Befreiung der Fünf Helden und gegen den Terrorismus
Die Gefängniswärter fürchten die Wahrheit
Germán Veloz Placencia in: Granma internacional vom 18. November 2011
HOLGUÍN — Diejenigen, die unsere Genossen gefangen halten, wollen nicht diskutieren, sie haben Angst vor den Beweisen und stützen sich dabei auf die Macht, die sie auf die Medien ausüben, stellte Ricardo Alarcón de Quesada, Mitglied des Politbüros und Präsident des kubanischen Parlaments, in einer Botschaft fest, die er an die Teilnehmer am VII. Internationalen Kolloquium für die Befreiung der Fünf Helden und gegen den Terrorismus richtete.

Alarcón versicherte, dass gegenwärtig ein großer Kampf geführt wird, damit die Information herausgegeben wird, die die Reichweite der wahren Konspiration der Staatsanwaltschaft und der lokalen Medien – Angestellte der Bundesregierung – verdeutlicht, welche einen Sturm von Vorurteilen und Hass gegen die antiterroristischen Kämpfer auslöste; denn die Enthüllung der Details würde genügen, um diesen so unreinen Prozess für nichtig zu erklären.

zum Artikel auf Granma

neues von den Fünf

Liebe Companer@s,

Anbei eine neue Nachricht:
Am 21. November wird die US-amerikanische Regierung auf die außerordentliche Rechtsmittel oder Habeas Corpus von Ramón Labañino und Fernando González reagieren.
Für Gerardo Hernández, Antonio Guerrero, René González hat sich zur Zeit nichts geändert. Die Habeas-Corpus wurden bereits von der Regierung abgewiesen. Rechtsanwälte und Regierung haben die jeweiligen Vorschläge an die Richterin Joan Lenard des Federal Court of Southern District of Florida übergeben, die über den Fall entscheiden wird.

WEITERSAGEN !!!

Ausgehend vom 3. österreichweiten Solidaritätstreffen für Kuba startete das Netzwerk Kuba Österreich eine neue Kampagne zur Befreiung der 5 Kubaner in US-Polithaft. Zahlreiche prominente ÖsterreicherInnen haben einen Appell an die österreichische Bundesregierung unterschrieben. Ab sofort können auch Sie online unterschreiben:
freiheit-fuer-die-cuban-five

„Die UnterzeichnerInnen fordern die österreichische Bundesregierung auf, Initiativen zu setzen mit dem Ziel, die Freilassung der zu Unrecht verurteilten „Cuban Five“ zu erreichen.“

Weitere Infos unter redcuba.wordpress.com

Con saludos de Solidaridad
Komitee-Austria „FREE THE FIVE“
Koordinatorin Brigitte Oftner

an die österreichische Bundesregierung

Die UnterzeichnerInnen fordern die österreichische Bundesregierung auf, Initiativen zu setzen mit dem Ziel, die Freilassung der zu Unrecht verurteilten „Cuban Five“ zu erreichen.

Begründung: Am 12. September 1998 wurden die 5 Kubaner Antonio Guerrero, Fernando González, Gerardo Hernández, Ramón Labañino, René González in den USA verhaftet und in „einem äußerst unfairen Prozess“ (Amnesty International) zu ungewöhnlich schweren Strafen verurteilt. Die „5“ unterwanderten seit Anfang der 90er Jahre terroristische exilkubanische Gruppen (Alpha 66, Omega 7) in Südflorida und informierten die kubanischen Behörden über geplante Anschläge. Es gelang ihnen, rund 170 Terrorakte aufzudecken. Im Juni 1998 informierten die kubanischen Behörden das FBI über ihre Beweise mit dem Ersuchen um Strafverfolgung der terroristischen Organisationen. Statt jedoch gegen die anti-kubanischen Gruppen vorzugehen, wurden die 5 Kubaner von den US-Behörden verhaftet. Sie sitzen seither, verurteilt zu mehreren, zum Teil lebenslangen, Haftstrafen in US-Gefängnissen in Einzelhaft.
Im Juni 1999 erhob die kubanische Regierung Klage vor der UNO – die von Miami aus geplanten und durchgeführten Terroranschläge in Kuba forderten im Laufe der Jahre 3.487 Tote und 2.099 Verletzte.
Aktuell läuft die internationale Protestkampagne „Free the Five“ die bereits von mehreren NobelpreisträgerInnen (u.a. Rigoberta Menchu, Günther Grass, José Saramago, Noam Chomsky,…) und Kulturschaffenden (Danny Glover, Oliver Stone, Susan Sarandon, Martin Sheen, Ed Asner, Benicio del Toro,…) unterschrieben wurde.

zu den UnterzeichnerInnen:

Weiterlesen „an die österreichische Bundesregierung“

free the cuban five

NICHT VERGESSEN:
13. Jahrestag der Inhaftierung der “5“
kommt zur Mahnwache vor dem Parlament  am Montag, 12. September 2011, von 16:30 – 18:00 Uhr
bringt die Unterschriftenlisten der Europäischen  Kampagne „1 Million Unterschriften für die Freiheit der Fünf“ mit oder sendet sie  an ÖKG „FREE THE FIVE“, 1040 Wien, Seisgasse 1, Postfach 28

Con saludos de Solidaridad
Komitee-Austria „FREE THE FIVE“
Koordinatorin Brigitte Oftner

ArbeiterInnen für die Cuban Five

Historisches Arbeitnehmertreffen zur Unterstützung der Cuban 5 in Los Angeles
Am 13. August kamen mehr als 200 Arbeitnehmer, Gewerkschaftsführer und Aktivisten der Gemeinden vor Ort im Saal der „United Service Workers West (SEIU) zusammen, um an einer Solidaritätsveranstaltung für die Cuban 5 teilzunehmen. Am gleichen Tag verbrachte René González, einer der Fünf, einen weiteren Geburtstag – weit weg von seinen Lieben im Gefängnis.
Die Teilnehmer der Veranstaltung konnten dort auch die Wanderausstellung mit Gerardo Hernández‘ politischen Cartoons, „Humor aus meiner Feder“, besichtigen. Es wurde ihnen ein kurzes Video von Danny Glover gezeigt und eines über die Kampagne der britischen Gewerkschaften zur Unterstützung der Cuban 5.
Die Bedeutung dieses Treffens lag darin, dass eine US-Gewerkschaft eine ihrer Veranstaltungen nur zur Information über ein außergewöhnliches und andauerndes an den Fünf begangenes Unrecht organisiert hatte, und sie beabsichtigte damit, die Darstellung des von den Medien boykottierten Falles auf die US-Arbeiterbewegung auszuweiten und sie zu bitten, sich dem Kampf anzuschließen.
Tony Woodley, der frühere Präsident von UNITE, der größten Gewerkschaft in England, hatte den weiten Weg nach Los Angeles auf sich genommen, um an der Veranstaltung teilzunehmen und sprach über die Bedeutung der Solidarität. „Verkennt nicht die Bedeutung dieses historischen Ereignisses,“ sagte Woodley gegenüber der Menge. „Die Cuban 5 genießen große Unterstützung auf internationaler Ebene, was innerhalb der Vereinigten Staaten nicht so ist. Die Solidarität ist in diesem Fall absolut entscheidend, und der politische Kampf für die Rückkehr der Fünf nach Kuba wird ausschlaggebend sein.“

zum Artikel

Freiheit für die 5 inhaftierten Cubaner – 1 Million Unterschriften

Netzwerk Cuba Nachrichten vom 20. August 2011 trelle

Krieg ist die größte Menschenrechtsverletzung und eure Mitglieder und LeserInnen eurer Mitteilungen und Veröffentlichungen setzen sich verdienterweise dagegen ein. Man kann Kriege auf viele Arten führen – für das Netzwerk Cuba sind auch die Blockade Cubas durch die US-Regierung und die Duldung und insgeheime Unterstützung von Terroranschlägen der terroristischen Organisationen aus Miami, die tausendfach Menschenleben in Cuba gekostet haben, ein unerklärter Krieg gegen die cubanische Bevölkerung. Eure Unterstützung und ein gemeinsames Vorgehen gegen dieses Unrecht wäre sehr hilfreich.

Wir bitten euch daher, eure Mitglieder auf eine europäische Kampagne aufmerksam zu machen „1 Million Unterschriften für die Freiheit der fünf politischen Gefangenen in den USA“ und auch als Organisation diesen Appell zu unterschreiben. Bei dem ungleichen Kampf Davids gegen Goliath sind fünf Cubaner für lange Jahre, zum Teil lebenslänglich, als gefährliche Verbrecher verurteilt worden, obwohl sie einzig und allein Terrorakte gegen Unschuldige verhindern wollten. Amnesty International hat das Verhalten der US-Justiz im Oktober letzten Jahres als Menschenrechtsverletzung angeprangert.

Unterzeichnet haben diesen Brief bereits u. a. Jan van Aken (Mitglied des deutschen Bundestages, zuvor Campaigner bei Greenpeace), Prof. Dr. Elmar Altvater (emeritierter Professor für Politikwissenschaften und im Wissenschaftlichen Beirat von Attac), Rolf Becker (Schauspieler, in gewerkschafts- und friedenspolitischen Fragen aktiv), Esther Bejarano (Künstlerin für den Frieden, Überlebende von Auschwitz), Reiner Braun (Geschäftsführer IALANA), Prof. Dr. phil. Frank Deppe (emeritierter Professor, Politikwissenschaftler und im Wissenschaftlichen Beirat von Attac), Prof. Dr. Frigga Haug (emeritierte Professorin), Prof. Dr. Claus Offe (Gründungsmitglied des Basic Income Earth Network in Europa und der Partei Die Grünen), Prof. Dr. Norman Paech (emeritierter Professor, Völkerrechtler, im Wissenschaftlichen Beirat von Attac), Prof. Ignacio Ramonet (Mitbegründer und Ehrenpräsident von Attac, Organisator des Weltsozialforums), Monty Schädel (Bundessprecher der DFG-VK), Monika Schierenberg (Sprecherin Ecomujer), Lucas Wirl (Geschäftsführer NaturwissenschaftlerInnen-Initiative Verantwortung für Frieden und Zukunftsfähigkeit), Elke Zwinge-Makamizile (Bundesausschuss Friedensratschlag) und viele andere.

Mehr über die Hintergründe findet ihr hier

Dort kann auch ein Brief an den Präsidenten der USA online unterschrieben werden, der die sofortige Freilassung der politischen Gefangenen fordert.

Für den Fall, dass ihr in Publikationen auf die Kampagne aufmerksam machen könnt, stellen wir euch gerne Anzeigenvorlagen zur Verfügung. Hilfreich wäre es auch, einen Link auf eure Webseite zu setzen.

zur Unterschriftenliste

Stimmen für die Cuban Five

von Leandro Maceo Leyva in: Gtranma Internacional vom 19.08.2011

Mitglieder der 3. internationalen Brigade ausländischer Studenten, Vertreter des Internationalen Komitees der Freundschaft mit den Cuban-Five, und einige ihrer Angehörigen begingen an diesem Donnerstag den 48.  Geburtstag von Fernando González, einem der fünf kubanischen Helden, die in US-Gefängnissen in Haft sind, weil sie ihr Land vor den Krallen des Terrorismus schützten, der von jenem Land gefördert wird.
Foto: Otmaro RodríguezDie Mutter von Fernando, Magalis Llort, dankte für die zahlreiche Anwesenheit der Jugendlichen und teilte mit ihnen die Botschaft ihres Sohnes, der gestand: „Es ist eine große Ehre für mich, dass sich Menschen verschiedener Nationen treffen, um meinen Geburtstag zu feiern.“
Die Mutter Fernandos sagte, es erfülle ihn mit Hoffnung zu wissen, dass es so viele Jugendliche in der Welt gibt, die solidarisch sind und für die Gerechtigkeit kämpfen.
Tänze, Poesie und Wortbeiträge seitens der Studenten verschiedener Universitäten Havannas vervollständigten die Veranstaltung, auf der in verschiedenen Sprachen Freiheit für die Fünf gefordert wurde.
Die Teilnehmer, die im internationalen Lager Julio Antonio Mella, in der Gemeinde Caimito der Provinz Artemisa, versammelt waren, erhielten aktuelle Informationen über den ungerechten und manipulierten Gerichtsprozess, dessen Opfer Fernando, Antonio Guerrero, Ramón Labañino, René González und Gerardo Hernández sind.

zum Bericht auf Granma internacional